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Landgericht Magdeburg
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Pressemitteilungen des Landgerichts Magdeburg
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Wichtiger Hinweis: Fragen betreffend den im Landgericht Magdeburg verhandelten Prozess zum Anschlag in Halle (Saale) vom 09.10.2019 richten Sie bitte ausschließlich an die Pressestelle des zuständigen Oberlandesgerichts Naumburg.

Pressemitteilungen des Landgerichts Magdeburg

Auswahl aus den Terminen am Landgericht Magdeburg im November 2020 (Stand 30.10.2020)

30.10.2020, Magdeburg – 27/2020

  • Landgericht Magdeburg

Gewerbsmäßiger Bandenbetrug in Aschersleben: Enkeltrick-Betrug

21 KLs 274 Js 23933/20 (17/20) – 1. Strafkammer

 

2 Angeklagte

8 Zeugen

 

 

Prozessbeginn: 04. November 2020, 09.00 Uhr, Saal A 23

 

Fortsetzungstermine: 17. November, 01. und 07.Dezember jeweils 9:00 Uhr, Saal A 23.

 

 

Den 36-jährigen und 25-jährigen Angeklagten aus Berlin wird vorgeworfen in Ascherleben eine 83-jährige Geschädigte um 40.000,00 Euro betrogen zu haben. Eine unbekannt gebliebene Mittäterin habe diese angerufen und sich als Ehefrau des Enkels der Geschädigten ausgegeben und vorgetäuscht, dass der Enkel einen Unfall erlitten habe und dringend Geld benötige. In der Folge erbeuteten die Angeklagten den Tresor der Geschädigten, in dem sich zum Tatzeitpunkt 40.000,00 € befanden.

 

Die Angeklagten befinden sich seit dem 03.07.2020 wegen dieser Sache in Untersuchungshaft.

 

 

Untreue und Steuerhinterziehung in Magdeburg: 1 Million Euro Schaden

29 KLs 567 Js 35502/15 (9/18) 9. Strafkammer

 

1 Angeklagte

4 Zeugen

 

Prozessbeginn: 27. November 2020, 9:30 Uhr Saal 3

 

Fortsetzungstermine: 04. 11., 18., Dezember 2020 und 08. und 15.Januar 2021, jeweils 9:30 Uhr, Saal 3

 

Der 54-jährigen Angeklagten wird in über 400 Fällen im Zeitraum vom 08.10.2010 bis 05.02.2015 zur Last gelegt, in ihrer Funktion als Buchhaltungsleiterin bei einem Unternehmen in Magdeburg unberechtigte Überweisungen von dem Firmenkonto des Unternehmens auf eigene Konten vorgenommen zu haben und sich dadurch zusätzliche Einnahmen in Höhe von ca. 1 Million Euro verschafft zu haben. Durch die unberechtigten Geldflüsse soll es zu unrichtigen Umsatzsteuererklärungen des Unternehmens gekommen sein.

 

Die Angeklagte hat die Tatvorwürfe eingeräumt.

 

 

Sicherungsverfahren: Totschlag und gefährliche Körperverletzung in Borne

21 Ks 162 Js 17517 (7/20) 1. Strafkammer

 

1 Angeklagter

2 Sachverständige

11 Zeugen

 

Prozessbeginn: 06.11.2020, 9:00 Uhr, Saal 23

 

Fortsetzungstermine: 19., 20. November sowie vorsorglich: 23. und 27.November 2020 und 04.Dezember 2020

 

Dem 56-jährigen Beschuldigten wird vorgeworfen am 16.05.2020 in Borne eine Person getötet und eine weitere Person verletzt zu haben. Am Tattag habe er eine Geburtstagsfeier gestört und rechte Parolen gerufen sowie einen Dachüberstand beschädigt. Als ihn der Geschädigte und der später Getötete daran hindern wollten, habe er auf diese mit einem Messer eingestochen und dem Getöteten einen Stich in den Bauch versetzt, sodass dieser an einer Durchtrennung der Körperschlagader durch Verbluten verstarb.

 

Es bestehen Anhaltspunkte dafür, dass der Beschuldigte zum Zeitpunkt der Tat nicht schuldfähig gewesen ist. Sollte ihm die Tat nachgewiesen werden und er für die Allgemeinheit gefährlich sein, kommt eine Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus in Betracht.

 

Der Beschuldigte befindet sich aufgrund eines Unterbringungsbeschlusses derzeit im Maßregelvollzug.

 

Er hat sich zur Sache nicht geäußert.

 

Lanza-Blasig

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